Sebastian Ofner

Tennis

Sebastian Ofner zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten österreichischen Tennisspielern. Der gebürtige Steirer begann im Alter von sechs Jahren mit dem Tennissport. Zunächst spielte er parallel auch Fußball, ehe er sich mit zehn Jahren entschied, den Fokus auf Tennis zu legen. Nach ersten Erfolgen auf der ITF Future Tour gelang ihm 2017 der internationale Durchbruch.

Bei seinem Grand-Slam-Debüt in Wimbledon spielte sich Ofner aus der Qualifikation bis in die dritte Runde und sorgte dabei unter anderem mit einem Fünfsatzsieg gegen den damaligen Weltranglisten-18. Jack Sock für Aufsehen. Im selben Jahr erreichte er beim ATP-Turnier in Kitzbühel erstmals ein Halbfinale auf der ATP Tour.

Nach mehreren verletzungsbedingten Rückschlägen schaffte Ofner 2023 endgültig den Sprung in die internationale Spitze. Bei den French Open in Paris kämpfte er sich aus der Qualifikation bis ins Achtelfinale und zog erstmals in die Top 100 der Weltrangliste ein. Anfang 2024 erreichte er mit Platz 37 sein bisheriges Karrierehoch. Wenige Monate später stand er bei den Mallorca Championships erstmals in einem ATP-Finale und vertrat Österreich bei den Olympischen Spielen in Paris.

Auch nach weiteren verletzungsbedingten Pausen bewies Ofner seine Qualitäten und seinen Kampfgeist. 2026 feierte er mit zwei Challenger-Titeln in Folge ein erfolgreiches Comeback.

Mit seinem druckvollen Spiel, seiner starken Rückhand und seiner Beharrlichkeit hat sich Sebastian Ofner als feste Größe im österreichischen Tennis etabliert und auf der internationalen Tour einen Namen gemacht.