Erste Bank Open: "Durch die Bank super gelaufen"

Eine positive Bilanz zogen am Sonntag Turnierdirektor Herwig Straka, Erste-Bank-CEO Gerda Holzinger-Burgstaller, Sportstadtrat Peter Hacker und Stadthallen-Geschäftsführer Matthäus Zelenka über die Erste Bank Open 2023.


„Es ist durch die Bank super gelaufen“, brachte es Turnierdirektor Herwig Straka treffend auf den Punkt. Wir hatten letztes Jahr ein Rekordjahr. Das noch einmal zu übertreffen, war schwer vorstellbar, aber wir haben es geschafft. Wir haben gemeinsam mit der Erste Bank das Design geändert, und das hat weltweit für ein positives Feedback gesorgt. Dazu ist das Turnier mit den vier Top-Spielern im Halbfinale sportlich extrem gut gelaufen und hat sich auch ,Erste Bank Open 2 Go‘ sehr gut weiterentwickelt. Der Publikumszuspruch dort war größer als in den vergangenen Jahren, am Donnerstag war es überhaupt unglaublich. Es freut uns natürlich, wenn dieses Konzept so aufgeht. Wir haben heuer mit 73.000 Zuschauerinnen und Zuschauern gegenüber dem Vorjahr noch einmal zulegen können, und darauf sind wir stolz. Ich möchte mich auch bei meinem Team bedanken, das einmal mehr einen großartigen Job gemacht hat“, sagte Straka.

Was das Teilnehmerfeld für das kommende Jahr angeht, ist laut Straka noch alles offen. „Mir liegt viel daran, dass Jannik Sinner wieder hier spielt, und natürlich ist auch Carlos Alcaraz für uns ein Thema. Unser Ziel ist es, die besten Spieler zu den Erste Bank Open nach Wien zu bekommen. Die nächste Generation ist auf dem Vormarsch und spielt mit einer unglaublichen Intensität, wie man das bei den Partien von Sinner gegen Ben Shelton oder Andrey Rublev gesehen hat. Wir werden die Entwicklung aufmerksam beobachten und einmal schauen, was bis zum Frühjahr passiert“, ergänze Straka.

"Jeder ging mit einem Lächeln nach Hause"

Für den Hauptsponsor zog Gerda Holzinger-Burgstaller eine positive Bilanz: „Die Woche hat wieder gezeigt, wie wichtig solche Veranstaltungen für Wien sind. Wir hatten ein sensationelles Event, jeder ist mit einem Lächeln nach Hause gegangen. Das zeichnet dieses Turnier aus. Das neue Layout und Branding war uns extrem wichtig und hat sehr gut funktioniert. Wir arbeiten an Kleinigkeiten weiter, denn wir wollen immer etwas draufsetzen und das wird uns auch für nächstes Jahr gelingen.“ Die Aktion, dass für jedes Ass bei den Erste Bank Open zehn Bäume gepflanzt werden, steuerte in diesem Jahr ebenfalls auf einen Rekord zu: „Es werden so um die 660 bis 670 Asse sein. Das sind dann knapp 7.000 Bäume, die wir im Waldviertel pflanzen“, erklärte Holzinger-Burgstaller.

„Es war wieder ein fantastisches Turnier. Die Spiele während der Woche haben gezeigt, dass das Interesse unabhängig davon ist, ob ein österreichischer Spieler weit kommt oder nicht. Das zeigt auch die Euphorie in der Bevölkerung, dass so eine Veranstaltung hier stattfinden kann. Wir hatten auch eigene Aktionen für Kinder, die mir ein besonderes Anliegen sind. Schließlich geht es auch darum, Kinder und Jugendliche für den Sport zu begeistern, und hier besteht eine einmalige Möglichkeit dazu. Die Änderungen in der Wiener Stadthalle sind ebenfalls gut angekommen, das hat optisch vor Ort und am TV toll ausgesehen. Das ist eine Werbung für unsere großartige Stadt. Ich freue mich, dass alles so hervorragend funktioniert hat“, betonte Sportstadtrat Peter Hacker.

„Es war herrlich, in dieser Woche in die vielen glücklichen Gesichter zu sehen. Das ist etwas, das die Stadthalle auszeichnet. Ich möchte mich bei Herwig Straka und seinem Team sowie dem Team der Stadthalle bedanken. Es ist unglaublich, dass es jedes Jahr gelingt, noch etwas draufzusetzen, deshalb freue ich mich auch schon auf nächstes Jahr“, meinte Stadthallen-Geschäftsführer Matthäus Zelenka.

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